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Krauseminze – weltberühmt als „Spearmint“

Produkte-mit-Krauseminze

lat. Mentha spicata. Krauseminze ist die meist angebaute Minzart und fast jeder kennt sie unter ihrem englischen  Namen: Spearmint. Sie gab dem Kaugummi ihren Namen, der vor über 50 Jahren in den USA mit ihrem ätherischen Öl erfunden wurde. Anders als die Pfefferminze enthält sie kein Menthol, deswegen ist ihr Geschmack süßlich-zart. Sie wird auch Grüne Minze oder Ährenminze genannt und ist pur als Tee aufgebrüht ein wahrer Genuss, aber auch viele Kräuterteemischugen profitieren von ihrem unvergleichlichem  Aroma.

3,95 € Alles Liebe Tee 50g Sonnentor
2,99 € Basenkräuter 35 g Sonnentor

Hildegard von Bingen – Sie empfiehlt Krauseminze bei Verdauungsschwäche, Gastritis und auch als Küchengewürz:

„Wie das Salz mäßig beigefügt jede Speise mäßigt, weil es schlecht ist, wenn zu viel oder zu wenig der Speise beigefügt wird, so gibt die Krauseminze, wenn sie dem Fleisch, dem Fisch, den Speisen oder dem Mus beigefügt wird, einen guten Geschmack und eine gute Würze und so erwärmt sie auch gegessen den Magen und verschafft eine gute Verdauung.“

3,39 € Krauseminze gemahlen 50 g St.Hildegard Posch
4,49 € Kochgewürz St. Hildegard Posch 40g

Minze – beliebte und wohltuende Erfrischung

Pfefferminze getrocknet

Minzen gibt es viele! So unterschiedlich die Minze nun auch ist – mit oder ohne kühlendem Menthol, lieblich, fruchtig oder eher scharf und würzig – gerade im Sommer sind Tees mit Minze von jeher beliebte und wohltuende Erfrischungen, ob sie nun heiß oder eiskalt genossen werden. Damit Sie auch im Sommer immer einen kühlen Kopf bewahren, probieren Sie es mal  mit Pfefferminze. Pfefferminze hat einen nachhaltig kühlenden Effekt und kann somit Körper und Geist wohltuend erfrischen: Bereiten Sie sich einen starken Pfefferminz-Tee und nutzen Sie ihn abgekühlt – evtl. aus dem Kühlschrank – in einer kleinen Sprayflasche als Gesichts- und Körperspray! Minzen werden schon seit Jahrtausenden in Europa, aber auch Nordafrika und Asien als Heilpflanze eingesetzt. Ihr Name geht auf die griechische Göttin „Minthe“ zurück, die sich der Sage nach in das „Minthe“ oder „Mintha“ genannte Kraut verwandelt haben soll. Auch Kaiser Karl der Große schätzte die medizinische Wirkung der Minze sehr und ordnete sogar ihren Anbau per kaiserlicher Verordnung an.

Auch Hildegard von Bingen kannte die Minze gut und schrieb viele Anwendungsgebiete nieder. Damals nutzte man das Kraut innerlich bei Verdauungsbeschwerden oder Beschwerden der Atemorgane. Auch äußerlich wurde sie z.B. bei der Behandlung von Geschwüren eingesetzt. Im 17. Jahrhundert erst entdeckte man in England die „Pfefferminze“, eine Kreuzung aus Bachminze und grünen Minze. Sie kam bald nach Deutschland und verdrängte bald alle anderen Minzen, die man bis dahin als Heilpflanzen nutzte. Im Laufe der Zeit züchtete man, wie bei anderen Heilpflanzen auch, besondere Arten, welche einen höheren Anteil an gesunden Inhaltsstoffen haben als die ursprünglichen Arten.
3,10€ Pfefferminzblätter bio 50g Herbaria

Goldsüßes Carpaccio

Goldsüßes Carpacchio

Hier kurz die Zutaten für ein Carpaccio mit Zitrusfrüchten

  • 1 Orange und 1 Grapefruit sorgfältig schälen und in Scheiben schneiden.
  • Auf einem großen Teller anrichten, Balsamico-Essig darüber träufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Zum Schluss mit Olivenöl beträufeln und das ganze 1-2 Stunden ziehen lassen.
  • Anschließend mit Schlüsselblumenblütchen überstreuen und servieren.
  • Reichen Sie ein Toastbrot dazu.
    Rezept aus Der Blütenküche von Ursel Bühring